clever mit dem Arbeitgeber finanziert

Leasing-Modell

Mit dem Leasing-Modell kannst du Möve franklin direkt über deinen Arbeitgeber beziehen. Seit 2012 ist es möglich, die bei Dienstwagen beliebte 1% Regel in ähnlicher Weise für Fahrräder und E-bikes zu nutzen. Der Vorteil für dich: du erhältst dein Traumfahrrad zu sehr günstigen Leasingkonditionen, kannst es gleichermaßen privat sowie geschäftlich nutzen und genießt steuerliche Vorteile.
Um dir und deinem Arbeitgber die beste Auswahl bieten zu können, arbeiten wir mit den zwei größten Anbietern zusammen.

Informiere dich vorab in deiner Personalabteilung oder bei deinem Chef, ob dein Unternehmen bereits den kostenlosen Rahmenvertrag mit Jobrad oder Businessbike geschlossen hat. In diesem Fall kannst du hier deine Bestellung starten!

 

Vorteilsrechner (Business Bike)

FAQ - Fragen & Antworten

Kann jeder Arbeitgeber Jobrad anbieten?

Grundsätzlich ja. Allerdings schließen eine Reihe von Tarifverträgen die Einführung von JobRad bzw. Businessbike auf Basis der Entgeltumwandlung aktuell noch aus. Dennoch gibt es auch für tarifgebundene Unternehmen oder Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes Möglichkeiten JobRad bzw. Businessbike einzuführen. Hierzu beraten wir dich gerne umfassend und transparent.

Welche Kosten kommen auf den Arbeitgeber zu?

Für Arbeitgeber ist JobRad bzw. Businessbike kostenneutral umsetzbar. Mit dem jeweiligen Portal des Anbieters wird dein Verwaltungsaufwand minimiert. Die von uns empfohlene Übernahme der Versicherungsprämie durch den Arbeitgeber wird durch die Einsparung bei den Arbeitgeber-Sozialabgaben in der Regel mehr als kompensiert.

Darf man das Jobrad auch privat nutzen?

Ja! Dein JobRad bzw. Businessbike darfst du sowohl betrieblich wie privat fahren. Es ist keine Mindestnutzung z.B. für den Arbeitsweg vorgeschrieben. Allerdings kann der Arbeitgeber Vorgaben machen, wenn er es wünscht.

Warum ist Leasing über Jobrad bzw. Businessbike günstiger als der Direktkauf?

Das liegt vor allem an den steuerlichen Vorteilen durch die 1 %-Regelung.
Bei JobRad bzw. Businessbike ist der Arbeitgeber der Leasingnehmer und überlässt das Rad dem Mitarbeiter zur Nutzung. Entscheidet sich ein Mitarbeiter für ein JobRad bzw. Businessbike, entscheidet er sich gleichzeitig dafür, einen Teil seines Gehaltsanspruchs in einen Sachbezug umzuwandeln. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen sowohl für ihn selbst sowie für den Arbeitgeber. Allerdings wird der so genannte geldwerte Vorteil für das Dienstfahrzeug (1 % der unverbindlichen Preisempfehlung) wieder zum versteuernden Gehalt hinzugefügt. Dennoch spart der Mitarbeiter mit JobRad im Vergleich zum Direktkauf in der Regel zwischen 20 % und 40 %. Durch das geringere zu versteuernde Einkommen sinken in den meisten Fällen auch die Sozialversicherungsbeiträge und damit auch entsprechende Leistungen um einen geringen Anteil, z. B. in der Altersrente. Der Vorteilsrechner auf den jeweiligen Anbieterseiten zeigt die Auswirkungen auf Steuern und Sozialbeiträge individuell detailliert auf, die exakte Auswirkung z. B. auf die Altersrente ist leider nicht im Voraus berechenbar.

Was bedeuten „36 Monate Laufzeit“ und „10% Restwert“?
Der Einzelleasingvertrag für ein JobRad bzw. Businessbike läuft jeweils über 36 Monate. Danach endet das Nutzungsrecht und der Leasingnehmer muss das JobRad bzw. Businessbike zurückgeben.
Aber: Die Anbieter beabsichtigen, dem Leasingnehmer zum Ende der Laufzeit ein Angebot zum Kauf des Rades zu machen. Leider kann dieses Kaufangebot nicht verbindlich in den Vertrag aufgenommen werden, weil dies auch den Bestimmungen der Leasingerlasse der Finanzverwaltung widerspräche.
Das Kaufangebot beruht auf dem Restwert des JobRads bzw. Businessbikes, der mit 10 % des Verkaufspreises kalkuliert ist.
Wenn ich die Umwandlungsrate mit 36 multipliziere, zahle ich doch mehr als beim Direktkauf, oder?

Das ist richtig – aber der falsche Maßstab.
Entscheidend für den JobRadler bzw. Businessbiker ist die tatsächliche Nettobelastung. Diese hängt von einer Reihe von Faktoren wie dem eigenen Einkommen, der Steuerklasse etc. ab. In der Regel sparst du als JobRadler bzw Businessbiker zwischen 20 % und 40 % gegenüber einem Direktkauf. Dein persönliches Ersparnis kannst du einfach mit Hilfe der Vorteilrechner des jeweiligen Anbieters berechnen.
Dazu kommt: Gewährt der Arbeitgeber einen Zuschuss, fährst du als JobRadler sogar noch deutlich günstiger.

Kann man neben einem Dienstwagen auch zusätzlich ein JobRad überlassen bekommen?

Ja, Dienstfahrrad und Dienstwagen sind problemlos kombinierbar –- und in manchen Konstellationen ergibt sich sogar ein zusätzlicher Vorteil für den JobRadler bzw. Businessbiker.
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs wird bei den Anfahrtskilometern zur Arbeit nur das Fahrzeug angerechnet, das auch tatsächlich genutzt wird. Da beim Fahrrad im Gegensatz zum Auto die Anfahrtskilometer bereits in der 1 %-Pauschalierung enthalten sind, reduziert sich der für das Auto zu versteuernde Betrag, wenn man das JobRad für den Arbeitsweg nutzt. Der JobRadler macht das einfach in seiner persönlichen Einkommensteuererklärung geltend.

Ist auch mehr als ein JobRad je Mitarbeiter möglich?

Ja! Grundsätzlich sind mehrere JobRäder steuerlich möglich, ebenso wie mehrere Dienstwagen. Der Arbeitgeber kann, wenn er es wünscht, die Zahl der JobRäder pro Mitarbeiter begrenzen.

Darf auch der Ehepartner das JobRad benutzen?

In der Regel dürfen alle Haushaltsmitglieder das JobRad bzw. Businessbike nutzen. Es sei denn, ihr Arbeitgeber schließt das aus. Für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten haftet der Arbeitnehmer.

Kann ein Arbeitgeber JobRadler bzw. Businessbiker mit Zuschüssen unterstützen?

Natürlich! Zum Beispiel mit einem monatlichen Zuschuss zur Nutzungsrate analog zu einem Job-Ticket. Wie hoch er ausfällt, entscheidet das Unternehmen frei. Es kann einen Teil bezuschussen oder auch die gesamte Leasingrate übernehmen.
Eine weitere Möglichkeit für den Arbeitgeber ist es, die Raten für die JobRad-bzw. Businessbike-Inspektion zu übernehmen.
Ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht dadurch nicht. 

Was ist eine Gehaltsumwandlung?

Bei der Gehaltsumwandlung entscheidet der Mitarbeiter, einen Teil seines vertraglichen Arbeitsentgelts nicht in bar, sondern als Sachbezug für den Zeitraum der Überlassung des Leasinggegenstandes zu erhalten. Da der Sachlohn steuerlich aber nicht mit der kompletten Umwandlungsrate, sondern pauschal nach der sogenannten 1 %-Regel bewertet wird, entsteht ein deutlicher Steuervorteil, der die Umwandlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv macht. Diese Gehaltsumwandlung ist im Pkw-Bereich seit vielen Jahren üblich.

Was ist das „Dienstwagenprivileg“?

Mit „Dienstwagenprivileg“ wird oft die Anwendung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG umschrieben. Der Arbeitgeber stellt einem Arbeitnehmer einen Dienstwagen zur Verfügung. Dieser spart sich damit den Kauf eines eigenen Autos, muss aber den geldwerten Vorteil, der ihm durch die Bereitstellung des Dienstwagens entsteht, mit einem Prozent des Brutto-Listenpreises monatlich versteuern.
Seit 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes – und durch JobRad bzw. Businessbike können Arbeitgeber wie Arbeitnehmer es sich unkompliziert zu Nutze machen.
Übrigens sind Diensträder in einem Punkt sogar besser gestellt als Dienstwagen: Der Anfahrtsweg zur Arbeit muss nicht versteuert werden.

Was ist die 1 %-Regel?

Mit „1 %-Regel“ wird oft die Anwendung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG umschrieben. Der Arbeitgeber stellt einem Arbeitnehmer einen Dienstwagen zur Verfügung. Dieser spart sich damit den Kauf eines eigenen Autos, muss aber den geldwerten Vorteil, der ihm durch die Bereitstellung des Dienstwagens entsteht, mit einem Prozent des Brutto-Listenpreises monatlich versteuern.
Bei JobRad bzw. Businessbike geschieht dasselbe mit dem Dienstfahrrad geregelt durch den Erlass der Finanzminister der Länder vom November 2012.

Vorsteuer- vs. nicht-vorsteuerabzugsberechtigte Arbeitgeber?

Da die Leasingraten beim JobRad-Konzept immer Betriebsausgaben sind, können vorsteuerabzugsberechtigte Arbeitgeber die enthaltene Umsatzsteuer vom Umwandlungsbetrag abziehen. Das JobRadbzw. Businessbike wird daher für Arbeitnehmer günstiger. Bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebern fällt die Ersparnis entsprechend etwas geringer aus.
Kann man weiterhin die Entfernungspauschale (Werbungskosten) für die Fahrten zur Arbeit geltend machen?
Die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel mit 0,30 €/km zu gewähren (§9 Abs. 1 Nr. 4 EstG). Während bei der Stellung eines Firmen-PKW dieser Anfahrtsweg zunächst zusätzlich mit 0,03 %/ km/Monat vom Listenpreis versteuert werden muss, ist dies beim Dienstrad bereits mit 1 % vom Listenpreis (UVP) pauschal abgegolten.

Was ist der Leasing-Rahmenvertrag?

Der Leasing-Rahmenvertrag (LRV) ist die Basis für die Teilnahme an JobRad bzw. Businessbike. Er wird zwischen dem Arbeitgeber und unserem Leasingpartner abgeschlossen.

Was ist der Überlassungsvertrag?

Damit der Arbeitnehmer sein persönliches JobRad bzw. Businessbike steuerbegünstigt nutzen kann, muss der Arbeitgeber im Außenverhältnis Vertragspartner und somit der Leasingnehmer sein. Der Arbeitgeber schließt dann intern mit seinem Mitarbeiter eine Ergänzung zum bestehenden Arbeitsvertrag in Form eines Überlassungsvertrags zu dem gewählten JobRad bzw. Businessbike. In diesem Überlassungsvertrag regeln Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Bedingungen für die JobRad-bzw. Businessbike-Nutzung und vereinbaren unter anderem die monatliche Gehaltsumwandlung.

Welche Leasing-Laufzeiten und welche Restwerte des Leasing-Objekts sind bei JobRad bzw. Businessbike möglich?
Die Leasing-Laufzeit bei JobRad bzw. Businessbike beträgt immer 36 Monate, der kalkulierte Restwert grundsätzlich 10 % des Kaufpreises.
Kann ich mein JobRad auch zu einem neuen Arbeitgeber mitnehmen?

Grundsätzlich ja. Der neue Arbeitgeber muss allerdings entweder bereits JobRad bzw. Businessbike anbieten oder damit beginnen, also einen Rahmenvertrag unterzeichnen.
Die Kosten für die Vertragsumschreibung kann entweder der alte oder neue Arbeitgeber oder der JobRadler übernehmen.

Was passiert, wenn ein JobRadler das Unternehmen vor Ablauf der Leasinglaufzeit verlässt?

Die Leasinglaufzeit bei JobRad bzw. Businessbike beträgt immer 36 Monate. Kündigt ein JobRadler sein Arbeitsverhältnis vor Ablauf des Leasingzeitraums, endet damit die Überlassung des JobRads. Er ist in diesem Fall verpflichtet, dem Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, der sich aus der vorzeitigen Auflösung des Vertrags ergibt. Dies geschieht typischerweise durch Privatkauf des Rades zum Ablösepreis, d.h. der ausstehenden Leasingraten und des kalkulierten Restwerts. Sollte der JobRadler das Rad nicht behalten wollen, kann er auch lediglich die ausstehenden Raten begleichen.
Endet das Arbeitsverhältnis aus Gründen, die der JobRadler nicht zu vertreten hat – zum Beispiel, wenn ihm gekündigt wird –, ist er verpflichtet, das JobRad an den Arbeitgeber zu übergeben. Auf Wunsch machen wir dem JobRadler natürlich gerne ein Übernahmeangebot für das JobRad.

Warum benötigt man eine Versicherung?

Beim Leasing gehört das Leasingobjekt dem Leasinggeber und wird lediglich an den Leasingnehmer vermietet (Arbeitgeber). Deshalb muss ein JobRad bzw. Businessbike mit einer Vollkaskoversicherung versichert sein. Sie ist passgenau auf die Bedürfnisse von JobRadlern zugeschnitten.